Draisinentour 2004 |
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"Auf der anderen Seite des Rheins ist das Wetter immer besser!" sagte Hajo den unverbesserlichen Pessimisten auf der Hinfahrt im Auto und: Er sollte Recht behalten. Alles eine Frage des Standortes... Aber am Freitag Abend war's noch schön und wir machten es uns auf dem Campingplatz in Monzingen gemütlich. Der Samstag begrüßte uns mit tief hängenden Wolken, aus denen es in Strömen goß. |
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Der Aufbruch gestaltete sich dem Wetter entsprechend recht unmotiviert. Gegen 11 Uhr setzte sich die 13köpfige Truppe dennoch in Bewegung: Ein bisschen laufen, ein bisschen Bahn fahren, noch ein bisschen laufen und schon konnten wir uns auf die vier gebuchten Draisinen schwingen. |
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Der Wind riß an den Schirmen, die Klamotten klebten, die Glieder bibberten - aber die Stimmung litt nicht darunter: Dazu waren wohl einfach zu viele Schottlandbegeisterte unter uns. Solange die Nachbarn ihre Wohnwagen noch nicht festketten gibt es doch nicht wirklich einen Grund zur Besorgnis! |
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Erfreulicherweise besann sich das Wetter aber doch noch eines Besseren, denn mitten in der Tour riß der Himmel auf und ließ die Sonne durch. Nach genau zwei längeren "Tankstopps" erreichten wir strampelnderweise nach 20 km so gegen 15 Uhr das Örtchen Lauterecken und per Bus, Bahn und Pedes dann auch irgendwann wieder den Campingplatz, wo unser eisgekühltes Bier schon auf uns wartete. |
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Am Sonntag trennten sich wieder unsere Wege: Während einige direkt die Heimat anvisierten, machte sich noch fast die Hälfte der Truppe auf nach Bad Sobernheim. Dreieinhalb Kilometer durch Lehmmatsch und Nahewasser, auf Kies, Sand, Feldwegen, Pfählen, Stämmen, Brettern und schaukelnden Brücken bei herrlichem Sonnenschein barfuß zu laufen, das rundete den diesjährigen Vereinsausflug so richtig ab. |
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